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Maximilian Vogl – zur Startseite
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Arbeitsweise

Wie ich arbeite

Freiberuflich bin ich seit 2026 unterwegs. Abgeschlossene Projekte unter eigenem Namen kann ich Ihnen deshalb noch nicht zeigen und ich werde hier auch keine erfinden.

Was ich zeigen kann, ist das Handwerk dahinter. Wie ein Auftrag abläuft und was Sie zu welchem Zeitpunkt in der Hand halten. Dazu die Punkte, an denen Sie früh merken würden, dass etwas aus dem Ruder läuft. Prüfen Sie diese Seite gegen das, was Sie aus früheren Vorhaben kennen.

Der Rahmen

Bestandsaufnahme
1.900 € für rund zwei Wochen, mit schriftlichem Ergebnis
Abrechnung
95 € pro Stunde, nach tatsächlichem AufwandDer genannte Betrag ist zugleich der Rechnungsbetrag. Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG weise ich keine Umsatzsteuer aus. Entfällt die Regelung, kommt die Umsatzsteuer hinzu; für vorsteuerabzugsberechtigte Auftraggeber bleibt die Belastung dieselbe.
Rechnungsstellung
Monatlich, mit Nachweis der geleisteten Stunden
Etappenlänge
Zwei bis vier Wochen
Kündigung
Zum Ende einer Etappe, ohne Frist

Sie binden sich an eine Etappe, nicht an ein Jahr. Wenn die Zusammenarbeit nicht trägt, merken wir das nach zwei Wochen und nicht nach zwei Quartalen.

Ablauf

Fünf Phasen: von der ersten Frage bis zur Übergabe

Was in jeder Phase passiert, was Sie danach in der Hand halten und was ich dafür von Ihnen brauche.

  1. Erstgespräch

    20 Minuten, kostenlos

    Sie schildern, worum es geht. Ich frage nach, bis ich verstanden habe, welches Problem hinter dem Auftrag steckt, und nicht nur, welche Funktion gewünscht ist.

    Am Ende sage ich Ihnen, ob ich der Richtige bin. Wenn nicht, nenne ich Ihnen nach Möglichkeit jemanden, der besser passt.

    Das bekommen Sie
    Eine ehrliche Einschätzung, ob das Vorhaben zu mir passt, und eine erste Hausnummer zu Aufwand und Zeitrahmen.
    Das brauche ich von Ihnen
    20 Minuten Ihrer Zeit und vorab ein paar Sätze dazu, was vorhanden ist und was erreicht werden soll.
  2. Einschätzung

    Wenige Tage bis zwei Wochen

    Ich sehe mir an, was existiert. Code, Datenbank, Serverumgebung, vorhandene Dokumentation. Danach schreibe ich auf, wie ich vorgehen würde, in welcher Reihenfolge und mit welchem Aufwand.

    Punkte, die ich noch nicht beurteilen kann, benenne ich als offen, statt sie mit einer Zahl zu überdecken. Eine kurze Einschätzung kostet nichts. Für einen gewachsenen Bestand reicht sie selten; dafür gibt es weiter oben auf dieser Seite die Bestandsaufnahme zum Festpreis.

    Das bekommen Sie
    Ein schriftliches Vorgehen mit Aufwandsschätzung, aufgeteilt in Etappen, dazu die Liste der Fragen, die vor dem Start beantwortet sein müssen.
    Das brauche ich von Ihnen
    Lesezugriff auf den Quellcode und den Webspace, denn erfahrungsgemäß liegt nicht alles im Repository. Dazu Zugang zu einer Testumgebung, einen Datenbankauszug ohne echte Personendaten, die Zugangsdaten der angebundenen Dienste und eine Person, die Fragen zum Fachbereich beantworten kann. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag schließen wir ab, bevor ich Zugriff bekomme.
  3. Umsetzung in Etappen

    Abschnitte von zwei bis vier Wochen

    Gearbeitet wird in überschaubaren Abschnitten. Jeder Abschnitt hat ein Ziel, das sich ausprobieren lässt, und endet mit etwas Lauffähigem auf einer Testumgebung.

    Ändert sich unterwegs die Priorität, wird der nächste Abschnitt angepasst. Das ist günstiger, als an einem Plan festzuhalten, der nicht mehr stimmt.

    Das bekommen Sie
    Nach jeder Etappe eine benutzbare Version plus eine kurze Notiz: was fertig ist, was bewusst noch fehlt, woran ich als Nächstes arbeite.
    Das brauche ich von Ihnen
    Rückmeldung innerhalb weniger Tage und eine Person, die Entscheidungen verbindlich treffen darf. Eine Etappe, die zwei Wochen unbeachtet liegt, blockiert die nächste.
  4. Livegang

    Ein abgestimmter Termin

    Der erste Produktivstart wird als eigener Arbeitsschritt geplant. Ausgeliefert wird über dieselbe automatisierte Strecke, die vorher schon die Testumgebung bespielt hat, damit am entscheidenden Tag nichts zum ersten Mal passiert.

    Der Weg zurück auf den vorherigen Stand steht bereit, bevor der erste Nutzer die Anwendung sieht.

    Das bekommen Sie
    Eine Anwendung, die auf Ihrer Infrastruktur läuft, und einen Starttermin, den Sie mitbestimmen.
    Das brauche ich von Ihnen
    Zugänge zur Zielumgebung: Server oder Webspace, Datenbank, Domainverwaltung und die produktiven Schlüssel der angebundenen Dienste. Dazu ein abgestimmtes Zeitfenster und jemanden auf Ihrer Seite, der die Freigabe erteilen kann.
  5. Übergabe

    Ein bis zwei Stunden, danach offene Fragen

    Am Ende soll niemand von mir abhängig sein. Ich gehe den Code mit Ihnen oder Ihrem Team durch und erkläre die Stellen, an denen ich eine Entscheidung getroffen habe, die man auch anders hätte treffen können.

    Rückfragen in den ersten vier Wochen nach der Übergabe beantworte ich, ohne dafür eine Rechnung zu schreiben.

    Das bekommen Sie
    Repository, Dokumentation, Zugänge und eine Einweisung. Was genau dazugehört, steht weiter unten.
    Das brauche ich von Ihnen
    Ein bis zwei Stunden gemeinsame Zeit, am besten mit der Person, die das System danach betreut.

Zwischenstände

Wie Zwischenstände aussehen

Ein Zwischenstand ist bei mir eine Adresse, die Sie im Browser öffnen und benutzen können. Auf einer Testumgebung, mit echten Abläufen, anfangs noch mit unfertigen Rändern.

Dazu kommt eine kurze Notiz in Textform: was fertig ist, was bewusst noch fehlt, woran ich als Nächstes arbeite und wo ich eine Entscheidung von Ihnen brauche. Diese Notiz passt meistens auf eine halbe Seite.

Prozentangaben schreibe ich nicht auf. Die Angabe „zu 70 Prozent fertig“ bedeutet in der Softwareentwicklung fast immer, dass die restlichen 30 Prozent noch einmal genauso lange dauern. Sie sehen den tatsächlichen Stand und können sich selbst ein Urteil bilden, auch ohne den Code zu lesen.

Der Nebeneffekt: Ein Missverständnis über die Anforderung fällt nach zwei Wochen auf und nicht nach drei Monaten.

Qualität

Wie ich teste und ausliefere

Der Teil, den man von außen nicht sieht und an dem sich zwei Jahre später entscheidet, ob die Anwendung noch änderbar ist.

Vor dem Livegang viele Male gelaufen, deshalb eingefahren

  1. Änderung am Code

    Im Team über einen Pull Request, den jemand gegenliest.

  2. Code-Prüfung

    Statische Analyse und einheitlicher Stil laufen mit, Abhängigkeiten werden auf bekannte Sicherheitslücken geprüft.

  3. Automatisierte Tests

    Für alles, was Geld bewegt, Daten verändert oder Rechte prüft. Auch wenn eine Änderung harmlos aussieht.

    Abbruch

    Fällt ein Test um, endet der Lauf hier. Das Produktivsystem sieht die Änderung nicht.

  4. Container-Abbild

    Meine Arbeitsumgebung, die Testumgebung und Ihr Produktivserver verhalten sich damit gleich.

  5. Testumgebung

    Die Änderung geht hier denselben Weg wie später auf den Produktivserver.

  6. Produktivsystem

    Minuten, kein Abend voller Handarbeit.

Je nachdem, was bei Ihnen läuft
  • GitHub Actions
  • GitLab CI
  • Jenkins

Dasselbe Abbild läuft auf meinem Rechner wie auf beiden Umgebungen. Der Satz „bei mir läuft es aber“ verliert damit seine Grundlage. Ein neuer Entwickler bekommt die Anwendung mit einem Befehl zum Laufen, statt einen Tag mit dem Aufsetzen zu verbringen.

Der größere Nutzen kommt später: Wer die Anwendung in drei Jahren erweitert, bekommt sofort gesagt, wenn er etwas Bestehendes zerstört.

Übergabe

Was Sie am Ende bekommen

Maßstab ist eine einfache Frage: Könnte jemand anderes ab morgen weiterarbeiten, ohne mich anzurufen?

Das vollständige Repository
Mit der gesamten Versionshistorie, nicht als einzelnes Abschluss-Paket. Sie sehen jede Änderung und den Grund dafür.
Dokumentation im Repository
Wie die Anwendung lokal startet, wie sie ausgeliefert wird, wie sie aufgebaut ist. Dazu die Entscheidungen, deren Begründung sich sonst nur schwer rekonstruieren lässt.
Die Testsuite
Die automatisierten Tests bleiben bei Ihnen und laufen in Ihrer eigenen Umgebung weiter.
Die Auslieferungsstrecke
Container-Dateien und Pipeline-Konfiguration liegen im Repository. Ein Deployment lässt sich ohne mich auslösen.
Alle Zugänge
Server, Dienste, externe Konten. Meine persönlichen Zugänge werden nach Abschluss entzogen.
Sämtliche Nutzungsrechte
Mit der Bezahlung erhalten Sie die vollständigen, ausschließlichen Nutzungsrechte an dem von mir erstellten Code. Eingesetzte Open-Source-Bibliotheken behalten ihre eigenen Lizenzen. Es bleibt nichts zurück, das nur über mich läuft.

Eine laufende Betreuung biete ich auf Wunsch an, mit festem Stundenkontingent pro Monat. Notwendig ist sie nach einer sauberen Übergabe nicht.

Zusammenarbeit

Wie wir zusammenarbeiten

Kurze Wege, weil es keine Zwischenebenen gibt. Sie sprechen mit mir, der Person, die den Code auch schreibt.

Ansprechpartner
Sie schreiben direkt mit mir. Es gibt keine Projektleitung, die Ihre Frage weiterträgt.
Antwortzeit
Auf Nachrichten antworte ich in der Regel innerhalb eines Werktages.
Verfügbarkeit
Ich arbeite freiberuflich neben einer Festanstellung, mit festen Zeitfenstern pro Woche. Wie viel davon frei ist, sage ich Ihnen im Erstgespräch.
Werkzeuge
Ich arbeite in Ihren Abläufen. Ihr Repository, Ihr Ticketsystem, Ihre Code-Konventionen. Wenn nichts davon existiert, richte ich es ein.
Besprechungen
Kurz und mit Anlass. Ein wöchentlicher Termin von zwanzig Minuten reicht in den meisten Vorhaben aus.
Ort
Remote im gesamten deutschsprachigen Raum, vor Ort nach Absprache

Wenn etwas nicht läuft, hören Sie das von mir, bevor Sie danach fragen müssen. Eine Schätzung, die nicht hält, ist unangenehm. Eine Schätzung, die nicht hält und erst am Abgabetermin auffällt, ist ein Problem.

Kontakt

In 20 Minuten wissen wir, ob es passt

Ein paar Sätze genügen: was vorhanden ist und was erreicht werden soll. Alles Weitere klären wir im Gespräch.

Antwort in der Regel innerhalb eines Werktages.